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Zitierdichte berechnen: Zitate je 1.000 Wörter

Die Zitierdichte setzt die Anzahl der Zitierstellen ins Verhältnis zur Länge einer Arbeit und macht dadurch unterschiedlich lange Dokumente besser vergleichbar.

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Fügen Sie den Text ein, geben Sie eine nach einheitlicher Regel ermittelte Zahl von Zitaten an und wählen Sie den passenden Bereich für Ihr Fach, Ihre Aufgabe oder Ihre Zeitschrift. Der Rechner zählt Wörter, nennt die Zitate je tausend Wörter und zeigt, ob das Ergebnis unterhalb, innerhalb oder oberhalb Ihres Bereichs liegt. Zudem überträgt er die gewählten Grenzwerte in eine praktische minimale und maximale Zitatzahl für den eingegebenen Text.

Erstellen Sie eine einheitliche Zählung

Legen Sie zunächst fest, was bei Ihrer Prüfung als ein Zitat gilt. Am besten reproduzierbar ist das Zählen jeder Zitierstelle im Text: Jede Klammergruppe, nummerierte Markierung, Fußnotenmarke oder Autor-Jahr-Angabe zählt an ihrem Auftreten einmal. Ein Satz mit einer Klammergruppe aus drei Quellen kann somit als eine Stelle gelten, wenn Sie diese Regel durchgehend anwenden. Alternativ können Sie jede Quelle innerhalb einer Gruppe zählen; auch dann muss die Regel überall gleich bleiben. Ersetzen Sie die Zahl nicht durch die Anzahl eindeutiger Literaturverzeichniseinträge, außer genau diese Messung ist beabsichtigt. Eine mehrfach im Text zitierte Quelle beeinflusst die Dichte stärker als eine nur aufgeführte. Fügen Sie denselben Textkörper ein, auf den sich Ihre Zählung bezieht. Entscheiden Sie einheitlich, ob Zusammenfassung, Bildunterschriften, Tabellen, Anhänge, Fußnoten und Literaturverzeichnis sowohl bei Wörtern als auch Zitaten berücksichtigt werden. Meist verhindert der Ausschluss des Literaturverzeichnisses, dass Titel und Namen den Nenner erhöhen. Dokumentieren Sie Ihre Regel, damit spätere Berechnungen das Ergebnis reproduzieren können.

Wählen Sie passende Grenzwerte

Eine universell ideale Zahl von Zitaten je tausend Wörter gibt es nicht. Literaturübersicht, historische Argumentation, Laborbericht, theoretischer Beweis und Reflexionsaufsatz nutzen Quellen unterschiedlich. Die voreingestellten Grenzen sind Demonstrationswerte, keine Publikationsregel oder Qualitätsnote. Ersetzen Sie sie durch Vorgaben der Zielzeitschrift, des Fachbereichs, Ihrer Betreuung oder durch Werte aus vergleichbaren angenommenen Arbeiten. Gibt es keinen formalen Maßstab, wählen Sie mehrere verlässliche Dokumente desselben Genres, zählen Sie nach einer Regel und nutzen Sie die beobachtete Spanne vorsichtig als Referenz. Der Rechner multipliziert jede Grenze mit der Wortzahl und zeigt die entsprechende minimale und maximale Zitatzahl. Da Zitate ganze Vorkommen sind, wird das Minimum auf- und das Maximum abgerundet. Sehr kurze Texte können eine enge oder unpraktische Spanne ergeben; interpretieren Sie deren normierte Dichte vorsichtig. Ein hoher Wert kann gründliche Belegung, zerstückelte Prosa oder übermäßige Zitatballung bedeuten. Ein niedriger Wert kann eigenständige Analyse, unbelegte Aussagen oder eine Fachkultur widerspiegeln, die Belege in wenigen Abschnitten bündelt.

Deuten Sie das Ergebnis diagnostisch

Das Ergebnis stuft die Arbeit als unterbelegt ein, wenn die berechnete Dichte unter Ihrem Minimum liegt, als im Bereich, wenn sie zwischen beiden Grenzen oder genau darauf liegt, und als überbelegt, wenn sie das Maximum überschreitet. Es nennt außerdem die Zahl der Stellen, die bis zur Untergrenze fehlen, beziehungsweise jene oberhalb der Obergrenze. Diese Angaben sind Rechenhilfen und keine Aufforderung, Quellen mechanisch hinzuzufügen oder zu entfernen. Unterhalb der Spanne sollten Sie Tatsachenbehauptungen, übernommene Definitionen, strittige Deutungen und methodische Entscheidungen auf fehlende Belege prüfen. Oberhalb sollten Sie Wiederholungen ohne zusätzlichen Nutzen, lange Quellenketten an nebensächlichen Aussagen und Absätze suchen, in denen Synthese besser wäre. Auch eine Arbeit innerhalb der Spanne kann schwache, irrelevante oder falsch dargestellte Belege nutzen; außerhalb kann ein triftiger genrespezifischer Grund bestehen. Betrachten Sie zusätzlich Quellenqualität, Zitiergenauigkeit, Fachstil und Verteilung über die Abschnitte. Berechnen Sie nach Änderungen mit derselben Zählregel erneut, damit die Entwicklung echte Überarbeitung abbildet.

Ein Dissertationskapitel prüfen

Vergleichen Sie das Kapitel mit Grenzen aus anerkannten Arbeiten desselben Fachs und Dokumenttyps.

Einen Zeitschriftenentwurf prüfen

Erkennen Sie ungewöhnlich dünne oder dichte Belegung vor einer Prüfung einzelner Aussagen und Quellen.

Ein Bewertungsraster anwenden

Übertragen Sie Erwartungen zur Zitierdichte auf eine praktische Spanne für die tatsächliche Wortzahl.

Wie wird die Zitierdichte berechnet?

Der Rechner teilt die Zahl der Zitate durch die Wortzahl und multipliziert das Ergebnis mit 1.000.

Was sollte als ein Zitat zählen?

Nutzen Sie eine einheitliche Regel, meist eine Zitierstelle oder Markierung im Text, und nennen Sie diese bei Vergleichen.

Soll das Literaturverzeichnis im eingefügten Text stehen?

Meist nicht. Sein Ausschluss verhindert, dass Titel und Namen als Fließtext zählen; bleiben Sie bei allen Dokumenten einheitlich.

Welche Zitierdichte ist gut?

Keine Spanne passt zu jedem Fach. Nutzen Sie Vorgaben Ihrer Zeitschrift oder Einrichtung beziehungsweise vergleichbare Arbeiten.

Bedeutet die passende Spanne eine gute Belegung?

Nein. Dichte misst Häufigkeit, nicht Qualität, Relevanz, Genauigkeit, Platzierung oder Belegstärke einzelner Aussagen.

Was kostet die API?

Jede API-Anfrage kostet $0.002. Die Browserversion führt dieselbe deterministische Berechnung lokal aus.

Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.

POSThttps://api.kit.forhosting.com/edu/citation-density

Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.

curl -X POST https://api.kit.forhosting.com/edu/citation-density \
  -H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{"text":"Research builds on prior work. This short sample discusses evidence, methods, and findings in a clearly documented academic context.","citation_count":2}'
{
  "text": "Research builds on prior work. This short sample discusses evidence, methods, and findings in a clearly documented academic context.",
  "citation_count": 2
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{
  "task_id": "tsk_a1b2c3d4e5f6a1b2c3d4e5f6",
  "type": "edu.citation_density",
  "status": "queued",
  "_links": {
    "result": "/tasks/tsk_…/result"
  }
}

Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

pro Anfrage$0.002

Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.

HTTPCodeBedeutung
401unauthorizedDer API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer).
402insufficient_balanceIhr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht.
404unknown_typeUnbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog.
429rate_limitedZu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

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