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Parallele Durtonart zu einer Molltonart berechnen

Dieser Rechner ermittelt die Durtonart, die genau dieselbe Vorzeichnung wie die eingegebene Molltonart verwendet.

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Geben Sie beispielsweise A-Moll, Fis-Moll oder B-Moll ein, um die zugehörige Durparallele zu erhalten. Das Werkzeug geht von der Molltonika drei Halbtöne nach oben und bewahrt dabei die musikalisch korrekte Schreibweise der gemeinsamen Vorzeichnung. Das Ergebnis ist unmittelbar, deterministisch und eignet sich für Musiktheorie, Komposition sowie automatisierte Arbeitsabläufe.

Was eine parallele Durtonart bedeutet

Zu jeder natürlichen Molltonart sowie zu Molltonarten mit Kreuzen oder Bezeichen gehört eine Durtonart mit demselben Tonvorrat. Beide besitzen deshalb dieselbe Vorzeichnung, ordnen ihre Töne jedoch um unterschiedliche tonale Zentren. A-Moll und C-Dur sind das geläufigste Beispiel: Ihre Vorzeichnung enthält weder Kreuze noch Bezeichen, doch in A-Moll bildet A den Ruhepunkt, in C-Dur dagegen C. Der Rechner beginnt bei der Molltonika und bestimmt die Durtonika eine kleine Terz darüber, also im Abstand von drei Halbtönen. Im Deutschen spricht man von Paralleltonarten; dies ist nicht mit gleichnamigen Tonarten zu verwechseln. Die gleichnamige Durtonart behält den Grundton und ändert die Vorzeichnung: A-Dur ist gleichnamig zu A-Moll, während C-Dur dessen Durparallele ist. Diese Unterscheidung ist für Harmonieanalysen, Modulationspläne und verbindende Akkorde wichtig. Auch die Schreibweise zählt, denn enharmonisch gleiche Töne können verschieden notierte Tonarten bezeichnen. Die Ausgabe folgt daher der durch die eingegebene Molltonart vorgegebenen Notation.

Molltonart eingeben und Ausgabe verstehen

Geben Sie einen Grundton von A bis G ein. Darauf darf ein Kreuz oder ein Bezeichen folgen; zusätzlich können Sie minor, min oder ein kleines m anhängen. Gewöhnliche Zeichen und die Unicode-Symbole für Kreuz und Bezeichen werden akzeptiert, sodass F# minor und F♯ minor dasselbe Ergebnis liefern. Die Ausgabe nennt erneut die normalisierte Molltonart, gibt ihre Durparallele an, weist den Abstand von drei Halbtönen aus und bestätigt die gemeinsame Vorzeichnung. Fis-Moll führt beispielsweise zu A-Dur; beide haben drei Kreuze. C-Moll führt zu Es-Dur; beide haben drei Bezeichen. Die Berechnung ist deterministisch und versucht nicht, aus einer Aufnahme, einer Melodie oder einer Akkordfolge eine Tonart zu erkennen. Sie beantwortet ausschließlich die durch den eingegebenen Tonartnamen gestellte Theoriefrage. Enthält der Text unpassende Wörter, mehrere Tonarten oder eine nicht unterstützte Schreibweise, meldet das Werkzeug einen Eingabefehler, statt zu raten. Das verhindert schwer erkennbare Scheinergebnisse im Unterricht und in Softwareabläufen.

Paralleltonarten in Harmonie und Komposition nutzen

Parallele Dur- und Molltonarten stehen einander nahe, weil ihr diatonischer Tonvorrat und ihre Vorzeichnung übereinstimmen. Beim Komponieren lässt sich von einer Mollstrophe zur Durparallele wechseln, um einen Refrain aufzuhellen, ohne eine neue Vorzeichnung einzuführen. In einem Arrangement können gemeinsame Akkorde als Bindeglieder dienen: In A-Moll und C-Dur gehören C-Dur, F-Dur und G-Dur zu beiden Tonvorräten, obwohl sich ihre harmonische Funktion mit dem tonalen Zentrum ändert. Lernende können das Ergebnis außerdem zur Kontrolle beim Einprägen des Quintenzirkels einsetzen. Allein die Vorzeichnung beweist jedoch nicht, welche der beiden Tonarten in einem Abschnitt herrscht. Kadenzen, melodische Schwerpunkte, Leittöne und Ruhepunkte bestimmen die Tonika. In harmonischem Moll wird die siebte Stufe zeitweise erhöht; dieses Versetzungszeichen ändert die zugrunde liegende gemeinsame Vorzeichnung nicht. Nutzen Sie den Rechner für die genaue Zuordnung und untersuchen Sie anschließend, ob sich die Musik tatsächlich wie die Molltonart, deren Durparallele oder eine vorübergehende Tonikalisierung verhält. Bei automatisierter Nutzung kostet jede Anfrage $0.002; im Browser arbeitet dieselbe feste Regel ohne Netzabfrage.

Aufgaben zur Musiktheorie prüfen

Kontrollieren Sie die Durparallele beim Üben von Molltonarten, Vorzeichnungen und Quintenzirkel.

Eine fließende Modulation planen

Finden Sie die nahe Durtonart, die den diatonischen Tonvorrat der aktuellen Molltonart teilt.

Stücke und Arrangements beschriften

Leiten Sie für Analysen, Akkordsymbole oder Unterrichtsmaterial aus einer Molltonart deren Durparallele ab.

Wie bestimmen Sie die Durparallele einer Molltonart?

Gehen Sie von der Molltonika drei Halbtöne beziehungsweise eine kleine Terz nach oben und schreiben Sie das Ergebnis passend zur Vorzeichnung. Aus A-Moll wird beispielsweise C-Dur.

Haben parallele Dur- und Molltonarten dieselben Töne?

Sie verwenden denselben diatonischen Tonvorrat und dieselbe Vorzeichnung, besitzen aber verschiedene Toniken und harmonische Funktionen.

Ist die Durparallele dasselbe wie die gleichnamige Durtonart?

Nein. Die Durparallele hat eine andere Tonika und dieselbe Vorzeichnung. Die gleichnamige Durtonart behält die Tonika, ändert aber die Vorzeichnung.

Warum liegt die Durparallele drei Halbtöne höher?

Die Durtonika liegt eine kleine Terz über der Molltonika. In der gleichstufigen Stimmung mit zwölf Tönen umfasst eine kleine Terz drei Halbtöne.

Hat harmonisches Moll eine andere Durparallele?

Nein. Die erhöhte siebte Stufe ist eine chromatische Veränderung und ändert weder die grundlegende Vorzeichnung noch die Durparallele.

Was kostet eine API-Anfrage?

Jede API-Anfrage kostet $0.002. Im Browser steht die Berechnung außerdem kostenlos bereit.

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